VR-Entertainment

Oculus VR und Samsung machen es Benutzern einer Gear VR derzeit nicht gerade leicht wenn es darum geht, sich Filme in 3D mit Oculus Video anzuschauen.

Aus diesem Grund gibt es hier jetzt eine kleine Anleitung wie man Filme mit steroskopischen Bild und mit Ton passend konvertiert und wo man sie hinterlegen muss, damit sie in Oculus Video auch wirklich in 3D über die Kinoleinwand flimmern.

Warum müssen Filme konvertiert werden?

Aus lizenzrechtlichen Gründen unterstützt Oculus Video derzeit nur die folgenden Video und Audio Formate. In 2D werden AVI, MP4 und FLV unterstützt und in 3D (SBS) ausschließlich Mp4 und MKV. Der Ton wird nur abgespielt wenn er in AAC oder MP3 vorliegt. Da Oculus VR derzeit weder Filme in ihrem Shop zu verfügung stellen und es auch andersweitig kaum eine Möglichkeit gibt sich Filme in einem passenden Format zu beziehen, kommt man derzeit um das manuelle Konvertieren leider nicht herum. Im Folgenden eine kleines Tutorial wie man sich die Filme in 3D dennoch auf der Gear VR anschauen kann.

Wie und womit konvertiere ich am besten Filme für die Gear VR

Am besten geeignet ist derzeit wahrscheinlich der kostenlose und eh schon weitverbreite VLC Player den es hier zum Download gibt. Der bestitzt nämlich ein recht umfangreiches Konvertierungstool von dem der ein oder andere vielleicht noch nichts weiß!

1. Um in das Konvertierungsmenü zu des VLC Players zu gelangen muss man nach dem Start unter der Registerkarte Medien, Konvertieren/Speichern auswählen.

2. Nun öffnet sich das Menü zum Konvertieren von Filmen wo wir unseren Film, den wir umwandeln möchten über den Menüpunkt Hinufügen auswählen. Anschließend klickt man auf Konvertieren/Speichern und gelangt damit in ein Fenster wo diverse Konvertierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

3. Sollte Video - H.264 + MP3 (MP4) bereits ausgewählt sein, kann man das so lassen und nach dem Auswählen des Zielspeicherortes direkt auf Start klicken. Möchte man es in ein anderes Format konvertieren oder sich die Einstellungmöglichkeiten genauer anschauen, gelangt man durch einen kurzen Klick auf das Werkzeugsymbol neben dem Profil in ein Auswahlfenster mit diversen Registerkarten. Hier lassen sich unter anderem die einzelnen Audio und Videoformate bestimmen.

4. Durch ein Klicken auf Start startet der Konvertierungsprozess, der je nach Rechner und Ausgangsdatei so wie den gewählten Einstellungen variieren kann und schon mal einige Minuten bis hin zu einer Stunde benötigen kann. Im Standardansicht des VLC Players lässt sich der Fortschritt in der Zeitleiste ablesen. 

Mit der voreingestellten Verkapselung MP4/MOV entstand im Test bereits ein einwandfrei lauffähiges 3D SBS Video im Format MP4 (H.264 ) mit MP3 Sound.

Das Problem mit den zwei Audio / Tonspuren

Von Hause aus greift sich das Konvertierungstool des VLC Players immer nur die erste Tonspur eines Videos, was es ein wenig knifflig macht, wenn man die zweite deutschsprachige Tonspur in AAC oder MP3 umwandeln möchte. Die verschwindet nach dem Konvertieren nämlich komplett. Damit die zweite Tonspur beim Konvertieren verwendet wird, muss man im Start Dialog Medien öffnen, das zuvor bereits erwähnte Häckchen bei Mehr Optionen anzeigen setzen.

Hier lassen nun unter anderem Scriptanweisungen in das Feld Optionen bearbeiten eintragen. Ergänzt man die Anweisung :file-caching=300 im Dialog um ":audio-track=0" ohne Anführungszeichen, weist man dem Player die Verwendung der anderen Tonspur zu.

Wo muss der Film für Oculus Video hinterlegt werden damit er mir angezeigt wird?

Im Hauptverzeichnis des Smartphones sollte ein Ordner mit dem Namen Movies enthalten sein. Falls dies nicht der Fall ist, muss dieser erstellt werden. Im Ordner Movies erstellen wir nun einen weiteren Ordner mit dem Namen 3D. Diesen Ordner benötigte Oculus Video zumindest in früheren Versionen damit Filme in 3D und im SBS Format richtig erkannt und in der Auswahl überhaupt angezeigt werden.

Den ersten Film, den man auf sein Handy lädt, muss man erstmalig leider in beide Verzeichnisse laden, also in den Movies und den darin enthaltenen 3D Ordner. Alle weiteren Filme lassen sich anschließen einfach in den 3D Ordner schubsen. Eventuell ist danach ein Neustart des Handys erforderlich, damit die Ordner auch korrekt eingelesen werden.

Hat alles geklappt und  startet man nun Oculus Video, sollten einem unter dem Menüpunkt Meine Filme, zwei Versionen des Films angezeigt werden.  Einer davon sollte ein kleines 3D Symbol tragen. Ist beim Konvertieren alles richtig gelaufen, müsste sich dieser Film nun in voll stereoskopischen 3D und mit hörbarem Sound auf der Gear VR abspielen lassen.

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